envi - drive safe

CREATIVE TECHNOLOGIES

IN KOOPERATION MIT GOOGLE INC.

DIGITALE MEDIEN/INTERACTION DESIGN

UX/UI DESIGN, SERVICE DESIGN

BEGLEITET DURCH: PROF. STEFAN WÖLWER, JEREMY ABBETT

IDEE, CREATIVE DIRECTION, KONZEPT, UX DESIGN, SERVICE DESIGN, VISUAL DESIGN

was ist envi?

Wie sieht die Sicherheit des Autofahrens in der Zukunft aus? Envi ist eine Anwendung, die im Zuge der Erstellung eines Mobilitätskonzepts entstanden ist und die Sicherheit des Autofahrens zukünftig grundlegend verbessern soll. Es unterstützt den autonomen Fahrer das Unfallrisiko zu verringern, oder sogar komplett auszuschliessen. Die Kombination aus intuitiven Bedienoberflächen im Autoinnenraum und Augmented Reality soll nachhaltig für Fahrsicherheit sorgen und Eingreifen, wenn kleinere oder größere menschliche Schwächen die Sicherheit beim Autofahren gefährden. Der Name „Envi“ ist dem Wort „Environment“, abgeleitet. Das ist passend, da Envi als Sicherheitsanwendung aktiv mit der umgebenden Umwelt kommuniziert und interagiert. 

Der größte Gefährdungsfaktor im Straßenverkehr ist - neben dem Wildwechsel (der Inspiration für das Logo war) und schlechter Witterung - hauptsächlich der Mensch mit seinem affektiven Handeln. Dieses unkontrollierte, spontane Handeln des Fahrers beruht häufig darauf, dass er sich erschrocken hat, oder schlichtweg unaufmerksam war. Dies führt zu den häufigsten Unfällen im alltäglichen Straßenverkehr. Envi soll an dieser Stelle helfen: Die Kombination aus intuitiven Bedienoberflächen im Autoinnenraum und Augmented Reality soll nachhaltig für Fahrsicherheit sorgen und Eingreifen, wenn kleinere oder größere menschliche Schwächen die Sicherheit beim Autofahren gefährden. 

oled & augmented reality

Die Voraussetzungen, an welche Envi gekoppelt ist, sind mindestens teilautonome Fahrzeuge, im Fahrzeug verbaute OLED-Fenster und ein entsprechender Bordcomputer. Steuern kann der Nutzer die Grundeinstellungen von Envi via Smartphone und App.

Die (Teil-)Autonomie des Fahrzeugs soll in Worst-Case Situationen aushelfen. Ist der Fahrer beispielsweise zu müde, um noch selber zu fahren, oder befindet sich in einer Notsituation, erkennt das Envi-System die Notwendigkeit zu helfen und kann einen Autopiloten aktivieren. Darüber hinaus kann es aber auch entsprechende Folgeschritte einleiten, wie noch zu lesen sein wird.

Die OLED-Fenster sind für die Augmented Reality-Funktionen von Envi notwendig und dienen in der Frontscheibe des Fahrzeugs zusätzlich auch als Head Up-Display. Envi erkennt durch verschiedene, empfange Daten aus der Car-to-Car und Car-to-Object Kommunikation potentielle Gefahrenquellen während der Autofahrt. Als Datenquellen dienen hierbei neben anderen Fahrzeugen auch Leitpfosten, Wildkameras oder GPS-Daten diverser Smart Devices. 

Daraus resultiert eine grundlegende Informationsversorgung des Nutzers und des Envi-Sicherheitssystems. Mithilfe der OLED-Technologie werden erkannte Gefahrenquellen, die potentiell Unfälle durch affektives Handeln verursachen könnten, einfach ausgeblendet, um Unfälle zu vermeiden. Natürlich ist der Nutzer aber in der Lage, während der Fahrt selbst über die Anzahl und Art der ausgeblendeten Objekte zu verfügen. Darüber hinaus dient die Kombination aus OLED und Augmented Reality dazu, andere Verkehrsteilnehmer, Straßenverläufe oder Schilder für den Fahrer besser sichtbar zu machen, indem sie mithilfe einer übergeblendeten Anzeige visuell verdeutlicht werden.

use case basiertes, flexibles display

Der Bordcomputer verfügt über ein spezielles, flexibles Touchdisplay. Während der Fahrt sieht der Fahrer lediglich eine Karte mit seinen Tracking- oder Routing-Daten. Will er etwas an den Fahrtparametern ändern, muss er lediglich eine voreingestellte Anzahl an Fingern, die als Shortcut dienen, an eine beliebige Stelle des Displays legen. Der Screen erkennt die aufgelegte Anzahl der Finger und schaltet auf das entsprechende Interface mit der entsprechenden Bedienoberfläche um. Mit simplen Auf- und Ab-Bewegungen ist der Nutzer dann in der Lage, die gewünschten Parameter zu verstellen. Der Fahrer muss seinen Blick nicht mehr von der Straße abwenden, um aufwendig Funktionen in einem überladenen Cockpit suchen. Die voreingestellten Shortcuts beeinflussen die Fahrtparameter Lichtatmosphäre, Lautstärke der Musik, Innenraumtemperatur, Anzahl ausgeblendeter Objekte (Stärke der Immersion der Augmented Reality), sowie Hilfestellungen während der Fahrt. Zusammengestellt wurden die Shortcuts exemplarisch aus einer einer Ermittlung der am häufigsten verwendeten Bedienelemente im Cockpit des Fahrzeugs und der wichtigsten Envi-Features, die der Fahrer während der Fahrt steuern sollte.

Das wichtigste Feature hierbei ist die Funktion „Help Me Envi“. Diese ist für Notsituationen gedacht und wird aktiviert, wenn die ganze Hand auf das Display gelegt wird. Bekommt der Fahrer beispielsweise einen Herzinfarkt und weiß, dass er sowohl sich als auch andere Straßenteilnehmer gefährden wird, ist er anhand dieser Funktion in der Lage, die Kontrolle des Fahrzeugs an den integrierten Autopiloten seines Fahrzeugs zu übergeben. Dieser stabilisiert die Fahrtlage und bringt den Hilfebedürftigen zum nächsten sicheren Stop, während gleichzeitig weitere Hilfemaßnahmen eingeleitet werden. In einem solchen Fall, wie einer akuten gesundheitlichen Notsituation, würde zusätzlich automatisiert ein Notarzt zum anvisierten Stop gerufen werden. 

So unterstützt das flexible Interface mithilfe einer intelligenten Bedienoberfläche nicht nur eine intuitive User Experience, sondern verstärkt die Sicherheit während der Fahrt in sämtlichen Situationen. Rolle, Ziel und Funktion ist der Fahrtsituation optimal angepasst. 

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