everyway - das modulare mobilitätssystem

IN KOOPERATION MIT DER VOLKSWAGEN AG

DIGITALE MEDIEN/INTERACTION DESIGN

UX/UI DESIGN, SERVICE DESIGN

BETREUT DURCH: PROF. STEFAN WÖLWER

IDEE, CREATIVE DIRECTION, KONZEPT, UX DESIGN, SERVICE DESIGN, VISUAL DESIGN

was ist everyway?

Mobility as a Service - mit „everyway“ wird Fortbewegung in Zukunft neu definiert. Mithilfe einer digitalen Fahrkarte, auf die über alle Smart Devices zugegriffen werden kann, werden alle vor Ort verfügbaren Fortbewegungsmittel unter ein Dach gebracht. Das Ticket ist flexibel, barrierefrei und anbieterübergreifend, es passt sich jeder Lebenssituation des Nutzers an und muss nur dann gezahlt werden, wenn der Nutzer aktiv fährt. Es lässt den Nutzer auf die jeweils optimalen Verkehrsmittel zugreifen, ohne dazu gesonderte Mietverträge abzuschließen. Zudem folgt es einem nachaltigen Hintergrund, indem es Bonus-Punkte für umweltbewusstes Verhalten vergibt. Werden alle vorhandenen Fortbewegungsmittel ausbalanciert genutzt, so das ein Gleichgewicht entsteht, wird die Fahrkarte prozentual günstiger für den Nutzer.

vom automobil- zum mobilitätsanbieter

Mobilitätsprobleme der heutigen Zeit ballen sich besonders im urbanen Raum und entstehen durch eine zu hohe Autodichte. Neben den massiven, schädlichen Emissionen, sind Autofahrer täglich vom „Stau aus dem Nichts“, Zeitverlust und Parkplatzmangel genervt. Grundsätzlich sind urbane Flächen rund um den PKW ausgelegt - Blechwüsten anstelle von Grünflächen. 

Dennoch möchten viele nicht auf ihr Fahrzeug verzichten, denn Autofahren bedeutet Freiheit. Und Freiheit bedeutet eine Möglichkeit, zwanglos zwischen unterschiedlichen Möglichkeiten auszuwählen und entscheiden zu können. Es ist ein Zustand der Autonomie des Subjekts - übersetzt in Mobilität: Man setzt sich ins Auto und fährt, wann und wohin man möchte.

Als Konzern einer Dimension wie Volkswagen könnte man sich nun also Gedanken machen, diese „Bewegungsfreiheit“ in allen Formen und vor allem für jeden zugänglich zu machen und den Freiheitsbegriff auf ein größeres System zu adaptieren. Jedoch auf eine Art und Weise, welche die genannten Mobilitätsprobleme aus der Welt schafft. Man sollte nämlich nicht ausser acht lassen, dass sowohl die öffentlichen Verkehrsmittel, als auch Fahrräder Fortbewegungsmittel sind, die eine enorme Relevanz und hohe Nutzerdichte haben. Wenn VW also ein Unternehmen ist, welches Fortbewegung anbietet, warum sollte es sich ausschließlich auf Autos beschränken?

Volkswagen kann Baukastensysteme besonders gut, so ist es naheliegend, dass der kommende Service mit „everyway“ sich genau durch ein solches charakterisiert. Der Leitgedanke von  „everyway“ ist, die Mobilität abseits des Automarkts zu erweitern und zu innovieren und ein übergreifendes Sharing-System zu erschaffen.

Das Mobilitätskonzept wurde vor Ort bei der Volkswagen AG vor der gesamten Innovationsabteilung vorgestellt. Einige Teammitglieder begleiteten uns im Laufe des Semesters aktiv und unterstützten mit Gesprächen oder Denkanstößen. 

Discovery consists of seeing what everybody has seen and thinking what nobody has thought.

ALBERT VON SZENT-GYORGY

[unex_ce_button id="content_rflxlxvon" button_text_color="#000000" button_font="semibold" button_font_size="14px" button_width="auto" button_alignment="center" button_text_spacing="2px" button_bg_color="#ffd300" button_padding="15px 60px 15px 60px" button_border_width="0px" button_border_color="#000000" button_border_radius="0px" button_text_hover_color="#ffffff" button_text_spacing_hover="2px" button_bg_hover_color="#000000" button_border_hover_color="#000000" button_link="katharina.felski@yahoo.de" button_link_type="email" button_link_target="_blank" has_container="1" in_column=""]SAY HELLO[/ce_button]